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Australien - Hölle auf Erden?

Die Brände, die Australien heimsuchen, begannen 2019, in etwa Ende Juli, jedoch hörte man erst später von den Bränden, da diese erst über die folgenden Monate extremer und heftiger wurden.

Landesweit sind bereits 28 Menschen den Flammen Opfer gefallen, allein im Bundesstaat New South Wales wurden mehr als 3.000 Häuser durch die Brände stark beschädigt beziehungsweise zerstört. Die Größe des Flammenmeeres war kaum noch durch australische Feuerwehrkräfte zu kontrollieren, weshalb man um Hilfe von amerikanischen Behörden bat. Die eintreffenden Feuerwehrleute wurden an den Flughäfen mit lautstarkem Applaus begrüßt. Man feierte sie wie die Helden, die sie sind. Auch aus Neuseeland kam Unterstützung. Die Einsätze, um gegen die Flammen zu kämpfen, sind extrem gefährlich und können bei Fehlern fatal enden. Dies lag an der anhaltenden Hitze und Dürre.

Der Klimawandel ist als Hauptfaktor nicht zu bestreiten. Naturkatastrophen werden immer gefährlicher durch ihn, nicht nur in Australien, auch in der Antarktis, in Asien und in den pazifischen Regionen.

Vor kurzem wurde in Melbourne der “Climate Emergency Summit” abgehalten, auf welchem die Problematik “Klimawandel” intensiv behandelt wurde. Man sucht nach Lösungen und Wegen, solch Katastrophen in Zukunft zu verhindern.

Im Zusammenhang mit den Bränden fielen Sätze wie: “Die “Megafires” des australischen Sommers sind ein Vorbote von Leben und Tod auf einer heißeren Erde.” (übersetzt aus dem Englischen)

Aber der Kampf ist noch nicht vorbei, mehr als 100 Feuer brennen noch. Der Sommer erstreckt sich in Australien von Dezember bis Februar, wobei die Feuersaison normalerweise Ende Januar oder Anfang Februar ihren Höhepunkt erreicht, sodass die Katastrophe voraussichtlich anhält.

Viele kämpfen, um ihr Leben, Tiere sowie Menschen. Bei den Bränden in Australien sind schätzungsweise eine Milliarde Tiere gestorben. Die Zahl der getöteten Kängurus, Koalas und anderer Tieren steigt rasant an. Es leben etwa eine Million Kamele in Australien, ein Tier allein kann innerhalb von 10 Minuten bis zu 100 Liter Wasser trinken, um es in seinen Höckern einzulagern. Weswegen sich Australien sich gezwungen sieht, 10.000 Tiere töten zulassen, da das Wasser gebraucht wird um die Feuer zu löschen beziehungsweise einzudämmen. Egal von welcher Seite man die ganze Situation betrachtet, niemand ist am Gewinnen. Die australische Regierung ist auf Spenden angewiesen, um Schäden zu reparieren oder sie eher zu verkleinern, aber auch um das, was bleibt, zu beschützen.

Auch sie als Leser können helfen, wenn sie möchten: Sie können über den folgenden Link etwas spenden, um Australien zu helfen:


https://www.greenpeace.de/spenden/australien-brennt?BannerID=0818005015003048&utm_source=google&utm_medium=cpc&gclid=Cj0KCQiAyp7yBRCwARIsABfQsnS1hnN4FNLANlOXOsJRGgGwP9kvKfQVVgJEXB9cj_ufgRn15R3H_p8aArTzEALw_wcB


Andamany Schober


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