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"Politische Woche": Die AfD (Alternative für Deutschland)

Artikel von unserer Autorin Andamany


Im Rahmen der "Politischen Woche" vor der Bundestagswahl veröffentlicht das Team der Schulzeitung täglich neue Artikel, in denen es die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien, deren Spitzenkandidat:innen sowie Grundzüge der Parteiprogramme vorstellt.


Die „Alternative für Deutschland“ oder auch AfD ist eine deutsche Partei, welche in 2013 als Reaktion auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der europäischen Währungskrise gegründet wurde. Etwa ein Jahr nach ihrer Gründung zog sie im Mai 2014 ins Europäische Parlament ein. Auch bei den Landtagswahlen erhielt die Alternative für Deutschland viele Wählerstimmen und sitzt inzwischen in allen Bundesländern im Landtag.


Seit der Bundestagswahl 2017 ist die AfD auch Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie erhielt insgesamt 12,6 Prozent der Stimmen und ist damit die drittstärkste Partei im wichtigsten deutschen Parlament.

Die im politischen Spektrum rechts liegende, relative junge Partei hat sich durch erfolgreiche Wahlen in der deutschen Politik etabliert. Sowohl in den sozialen als auch den Printmedien ist die AfD immer wieder ein vorkommendes Gesprächsthema. Die Partei macht auf sich aufmerksam: Mit restriktiven Positionen in der Zuwanderungspolitik, einer konservativen Gesellschaftspolitik und einer Anti-Establishment-Orientierung reiht sie sich inzwischen in die rechtspopulistische Parteienfamilie ein.


AfD-Fraktionschefin Alice Weidel und Co-Parteichef Tino Chrupalla bilden das Spitzenduo ihrer Partei für die kommende Bundestagswahl.

Weidel und Chrupalla sind als politische Schwergewichte zu betrachten und stehen dem früheren, vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften „Flügel“ um Höcke nahe. Weidel hatte sich früher für einen Ausschluss von Höcke aus der AfD eingesetzt, hat jedoch ihren Kurs zu einem späteren Zeitpunkt geändert.


Alice Weidel wurde am 6. Februar 1979 in Gütersloh geboren und trat 2013 in die AfD Baden-Württemberg ein und wurde zwei Jahre später in den Bundesvorstand gewählt, erreichte allerdings bei den Landtagswahlen 2016 nichts. Dann in 2017 wurde sie zusammen mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Gauland Spitzenkandidatin der AfD bei der Bundestagswahl, es gelang ihnen mit 12,6 Prozent der Stimmen erstmals der Einzug in den Bundestag.


Co-Parteichef Tino Chrupalla wurde am 14. April 1975 in der damaligen DDR geboren, seine politische Karriere startete Chrupalla 1990 als Mitglied in der Jungen Union, trat aber nach zwei Jahren wieder aus. Aus Unzufriedenheit über die deutsche Politik, vor allem in Bezug auf Finanz- und Einwanderungsfragen, wurde Chrupalla 2015 Mitglied der AfD. Seit 2017 ist Chrupalla mit direkt gewähltem Mandat Mitglied des Deutschen Bundestages und dort im Ausschuss für Wirtschaft und Energie mit Schwerpunkt auf dem deutschen Handwerk tätig, als stellvertretendes Mitglied gehört er ebenfalls dem Auswärtigen und dem Bau-Ausschuss an. Seit Ende 2019 ist Chrupalla neben Jörg Meuthen AfD-Parteivorsitzender und wurde 2021 neben Alice Weidel zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt, sowohl Weidel als auch Chrupalla gelten als Repräsentanten des rechtsextremen Flügels der Partei.


Quelle:

Alternative für Deutschland – Wikipedia

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