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Serienguide: Stranger Things - Staffel 4

Artikel von unserer Autorin Sara


Allgemeines zur Serie


Die Serie Stranger Things ist eine der populärsten Serien und ist die bei den meistgesehenen Serien auf Netflix auf Platz 6. Die dritte Staffel wurde von 67 Millionen Nutzern in den ersten 28 Tagen gesehen und 582 Stunden gestreamt.


Die Horrorserie spielt in den 90er-Jahren in der Kleinstadt Hawkins. In der Serie gibt es zwei Haupthandlungen. Sie handelt von einem Projekt, in dem Kinder in einem geheimen Labor trainiert werden und Superkräfte entwickeln und diese im Labor üben und weiterentwickeln. Jedes der Kinder hat eine tätowierte Zahl auf dem Handgelenk. Die Hauptfigur mit der Nummer 11 entflieht aus dem Labor und wird von drei Freunden, Mike und Dustin und Lucas, gefunden. Eigentlich gehört noch ein Junge zu der Freundesgruppe, aber er ist seit einigen Tagen verschwunden. Es stellt sich heraus, dass Will Bayers im Upsidedown ist – es ist eine Parallelwelt, die genauso aussieht wie die echte Welt, aber viel schrecklicher, dunkler und voller Monster ist.

Elfi (11), die sich mit den drei Jungen anfreundet, kann Telekinese und in das menschliche Gehirn hineinsehen.

Monster aus der Parallelwelt fangen an durch die Tore in die realen Welt einzudringen – zum Beispiel ein Demogorgon. Nur Elfi kann mit ihren Kräften die Monster bekämpfen und das Haupttor zur Parallelwelt schließen.

FSK – Für wen ist die Serie geeignet?


Die Serie Stranger Things ist auf Netflix ab 16 Jahren freigegeben, trotzdem hat die Serie auch viele jüngere Zuschauer. Aber durch viele Gewaltszenen, blutige Szenen sowie viele andere Horrorszenen finde ich, dass die Serie nicht für Zuschauer, die jünger sind als 14 Jahre, geeignet ist.


Wie unterscheidet sich die vierte Staffel von den drei vorherigen? (Achtung: Spoiler-Alert!)


Die 4. Staffel der Serie hat eine komplett neue Handlung und andere Geschehen, die eigentlich fast nichts mit den vorherigen Staffeln zu tun haben, da am Ende der 3. Staffel gedacht wird, dass das Tor zum Upsidedown geschlossen wurde. Deswegen ist man als Zuschauer sehr schockiert und verwundert wegen der Toten am Anfang der neuesten Staffel. Diese Staffel ist im Gegensatz zu den vorherigen 3 viel komplizierter und verschlossener. Erst In der letzten Folge der Staffel wird der Zuschauer bis ins Detail aufgeklärt.

Auch in den vorherigen Staffeln laufen mehrere Geschehen gleichzeitig, jedoch wird das in der letzten Staffel noch deutlicher, weil die Figuren noch weiter voneinander entfernt sind. Dabei sind die Szenen in der Parallel-Welt und die Szenen mit Max am interessantesten.


Kritik im Detail


• Nancy Wheeler:

Sie ist die Schwester einer der Hauptpersonen, Mike Wheeler, und war am Anfang der Serie mit Steve Harrington in einer Beziehung. Sie spielt eine sehr wichtige Rolle in der Serie und ist auf der Highschool eine eher bekannte Schülerin, jedoch könnten viele Zuschauer denken, dass die Schauspielerin nicht passend für die Rolle ist, da sie sehr dünn ist und manche sogar denken könnten, dass sie magersüchtig ist – das könnte viele junge Menschen dazu bringen, zu denken, dass das ,,die neuen Beauty-Standards‘‘ sind und ihre Gendanken beeinflussen, genauso wie es heute Social Media tut.


• Vecnas Erinnerungen

In der 7. Folge der 4. Staffel werden Nancys Gedanken von Vecna kontrolliert, bevor sie wieder in die normale Welt zurückkommt. Dabei zeigt Vecna Nancy seine Vergangenheit, seine Kindheit und seine ersten Erinnerungen aus dem Labor für Kinder mit übermenschlichen Kräften.

Parallel dazu spielt sich die Szene ab, in der Elfi in einer Simulation ist, wo sie alle Geschehen mit „01“ wiedererlebt, als sie jünger war, diese aber aus ihrem Gehirn ,,entfernt’‘ hat. Dabei kann nicht klar werden, welche Geschehen zu welcher Person gehören — zu Elfi oder zu Nancy – was für manche etwas verwirrend sein könnte, das wird erst später aufgeklärt.


• Die Szenen in Russland

Parallel zu den Geschehen in Hawkins und dem Upsidedown ist Joyce zusammen mit Murray in Russland, um Hopper zu retten, nachdem sie herausgefunden haben, dass er nach dem Schließen des Tores (Ende Staffel 3) nicht ums Leben gekommen ist, sondern in einem russischen Lager eingesperrt wurde, um dort unter schrecklichen Bedingungen zu arbeiten.

Diese Szenen wurden teilweise sehr lang gezogen und vielleicht zu sehr ausgeschmückt, weswegen sie teilweise ein bisschen langweilig waren und die Folgen teilweise so lange wurden.


• Eddies Tod

Der Tod von Eddie in der letzten Folge der 4. Staffel hat bestimmt die meisten Zuschauer sehr schockiert, da er einer der neuen Lieblingscharaktere der Staffel ist. Sein Tod kam sehr unerwartet und man könnte sogar sagen, dass er unnötig war.

Nachdem Dustin durch das Dach im Haus der Wheelers zurück in die normale Welt gekommen war, entschied sich Eddie im Upsidedown zu bleiben und gegen die Monster anzukämpfen. Er begründete es damit, dass er schon früher vor seiner Angst weggelaufen war, aber diesmal seinen Mut zusammengenommen hat und gegen seine Angst ankämpfen wollte. Doch letztendlich wurde er von den Monstern tödlich verletzt und ist dann auch gestorben.

Ich persönlich finde, dass sein Tod von der Produktion aufgezwungen wurde, damit es nicht so aussieht, als würde die Staffel zu glücklich und ohne Tote enden. Man kann denken, dass Eddie für seine mentale Gesundheit gegen die Monster ankämpfen musste, doch ich finde, dass sein Tod aussieht, als wäre er erst viel später in den Skript eingeplant worden.


• Zu lange Folgen

Folge 8 und 9, also die letzte und die vorletzte Folge der 4. Staffel, waren sehr lange und wahrscheinlich auch zu lange für manche Zuschauer. Die vorletzte Folge war 1,5 Stunden lang und die letzte Folge hingegen dauerte und 2,5 Stunden, was auch länger als ein durchschnittlicher Film ist – man hätte sie in mehrere Folgen aufteilen können und so auch die Dauer der letzten Folgen reduzieren.


Fazit

Insgesamt finde ich, dass Stranger Things eine der besten Serien auf Netflix ist – durch die Kreativität, die verschiedenen ausgeprägten Charaktere, die Vielfalt an Geschehen, die alle parallel gelaufen sind, und die sehr gute Produktion. Ich finde, dass die Serie die Berühmtheit auf Netflix wirklich verdient, da sie sehr gut gemacht ist. Doch natürlich hat auch diese Serie, wie auch alle anderen, ihre negativen Punkte, deshalb bekommt die Serie von mir 4,8/5 Sterne.

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