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Trumps Aufstand - ein Kommentar

Donald Trump - diesen Namen hat man in den letzten Jahren, besonders in den letzten Monaten, oft genug zu hören bekommen, um nun (hoffentlich) auch zu wissen, wer dieser Mann ist.

Charakter, Temperament und Geltungsdrang, so ungefähr könnte man den noch amtierenden Präsidenten der USA in drei Worten beschreiben.

Vor allem sein Wahlslogan ,,Make America Great Again” (übersetzt: ,,Mach Amerika wieder großartig”) lässt uns einen Einblick in seine Vision nehmen, die meiner Meinung nach, bis zum heutigen Tag, so noch nicht stattgefunden hat.

Der Großteil Amerikas sah das wohl auch so, wie sich aus den Wahlergebnissen vom 3. November schließen lässt. Mit rund 51% der Stimmen gewann das demokratische Duo Biden/Harrison die 59. Präsidentschafts-Wahl der Vereinigten Staaten.

Trump allerdings scheint den Gewinn seines Konkurrenten keineswegs hinzunehmen und macht alles Mögliche und Unmögliche, um doch noch eine Chance zu finden, im Amt zu bleiben. Obwohl das ,,Department of Homeland Security” am 13. November bestätigte, dass diese Wahl ,,die sicherste in der amerikanischen Geschichte” gewesen sei und es keine Anzeichen auf Wahlbetrug gebe, behauptet Trump hartnäckig das Gegenteil.

Mittlerweile wurden angeblich mehr als 50 Klagen des Präsidenten eingereicht, alle erfolglos. Am 8. Dezember erschien Trump zum ersten Mal vor dem Supreme Court (oberstes Gericht der USA), um die Wahlergebnisse kippen zu lassen, jedoch wurde auch diese Klage abgelehnt.

Auch das Telefonat zwischen Trump und dem Staatssekretär Georgias sorgte für viel Aufsehen, in dem Trump deutlich ausdrückt, dass er, wie auch immer, 11.780 Stimmen finden möchte.

Am 06.01.2021 wurde das Kapitol in Washington von fanatischen Trump-Anhängern gestürmt, schockierende Nachrichten, doch hat Trump auch etwas damit zu tun? Vorerst werden wir dies wohl nicht erfahren, trotz alledem steht fest: Trump wird sein Amt aufgeben müssen, egal was noch passiert.

Warum macht Trump nun so einen Aufstand? Das Amt ,,President of the United States” verschafft einem nicht nur viel Arbeit. Als Präsident hat man viele Privilegien, die man als normaler Bürger nicht hat. Dessen ist sich Trump anscheinend auch bewusst.

Es gibt viele Spekulationen, warum Trump nun genau im Amt bleiben möchte. Zum einen wird ihm vorgeworfen Steuerhinterziehung begangen zu haben, was nach seiner Amtszeit Konsequenzen haben kann. Außerdem könnte Trump wegen mehreren unangemessenen Twitter- und Facebook -Posts in Schwierigkeiten geraten.

Bis jetzt war eine Art ,,Sperre” seines Social Media Accounts allerdings unangebracht, da er trotz allem noch der Präsident der USA ist. (Anmerkung: Mittlerweile hat Twitter Trumps Account dauerhaft gesperrt.)


Kommentar verfasst von unserer Autorin Emilia

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